AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma Quartier-Elektrowerkzeuge für den 
Erwerb von Waren im Fernabsatz über das Internetportal www.elektrowerkzeuge- 
wms.de

  • 1 Vertragsgegenstand; Geltungsbereich
  1. Die Firma Quartier-Elektrowerkzeuge (Anbieterdaten siehe Impressum) ist 
    Anbieter des Internetportals www.elektrowerkzeuge-wms.de (nachfolgend Anbieter 
    oder Portal genannt) und bietet Unternehmern und Verbrauchern (Kunden) über 
    dieses Portal den Erwerb von neuen Waren (Neuwaren), insbesondere Werkzeuge und 
    Zubehör an.
  2. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Kunden mit dem 
    ersten Zugriff auf die im Portal bereitgehaltenen Inhalte, Waren und 
    Leistungen.
  3. Gegenbestätigungen von Kunden unter Hinweis auf ihre eigenen Geschäfts- 
    und/oder Einkaufsbedingungen wird hiermit widersprochen. Individuelle 
    Vereinbarungen bleiben hiervon unberührt.
  4. Die Kunden sind berechtigt, die im Portal bereitgehaltenen Internetdienste 
    sowie die angebotenen Waren nach den folgenden Bestimmungen zu erwerben und zu 
    nutzen.
  • 2 Nutzungsvoraussetzungen; Registrierung; Zustandekommen von Verträgen über 
    den Erwerb von Waren und Leistungen
  1. Voraussetzung für den Erwerb von Waren auf www.elektrowerkzeuge-wms.de ist 
    die Registrierung des Kunden. Der Kunde füllt hierzu ein Registrierungsformular 
    online aus und sendet dieses an den Anbieter, wobei er die Geltung dieser AGB 
    durch Mausklick anerkennt. Der Kunde hat bei der Registrierung Angaben über 
    seinen Status als Verbraucher oder als Unternehmer zu machen; sämtliche Angaben 
    haben der Wahrheit zu entsprechen.
  2. Die Präsentation der Waren im Portal stellt kein bindendes Angebot dar. Erst 
    die Bestellung einer Ware oder Leistung durch den Kunden ist ein bindendes 
    Angebot im rechtlichen Sinne.
  3. Der Kunde hat die Möglichkeit per Mausklick Waren auszuwählen und in seinen 
    Warenkorb zu legen. Solange sich die Waren oder Leistungen in seinem Warenkorb 
    befinden, hat der Kunde jederzeit die Möglichkeit seine getroffene Auswahl zu 
    erweitern, zu verändern oder zu löschen. Erst mit dem Absenden des vollständig 
    ausgefüllten Bestellformulars gibt der Kunde ein verbindliches Kaufangebot ab.
  4. Durch Anklicken des Buttons “drucken” hat der Kunde die Möglichkeit, die 
    verbindlich abgegebene Bestellung auszudrucken.
  5. Nach Verlassen der Bestellebene bleibt die Bestellung des Kunden im Internet 
    für ihn abrufbar. Der Anbieter speichert und verwendet die ihm so übermittelten 
    Angaben zur Abwicklung des gewünschten Kaufvertrages.
  6. Der Anbieter bestätigt den Eingang der Bestellung unverzüglich 
    (Bestellbestätigung). Die Bestätigung erfolgt an die vom Kunden im 
    Bestellformular angegebene E-Mail-Adresse. Diese Bestellbestätigung stellt noch 
    keine Annahme des Kundenangebotes dar, sondern soll den Kunden nur darüber 
    informieren, dass seine Bestellung beim Anbieter eingegangen ist. Ein 
    Kaufvertrag kommt mit unserer separaten Auftragsbestätigung oder Lieferung der 
    Waren zustande.
  • 3 Gegenstand und Form der Erfüllung (Abholung oder Lieferung); Liefer- und 
    Leistungszeit
  1. Der Versand oder die Abholung der Ware erfolgt nach den in der jeweiligen 
    Angebotsseite (Warenbeschreibung) dargestellten Konditionen.
  2. Sofern Abholung angegeben ist, ist die Ware vom Kunden am Sitz des Anbieters 
    oder nach Bestimmung des Anbieters von einem anderen Ort in der Bundesrepublik 
    Deutschland auf eigene Kosten abzuholen.
  3. Sofern Lieferung (z. B. Versendung) angegeben ist, erfolgt die Lieferung von 
    Waren grundsätzlich ab dem Lager des Anbieters an die vom Kunden angegebene 
    Lieferadresse. Der Anbieter ist darüber hinaus berechtigt, die Waren auch von 
    jedem anderen Ort aus an den Kunden zu versenden.
  4. Kommt der Kunde in Annahmeverzug, so ist der Anbieter berechtigt, Ersatz des 
    ihm entstehenden Schadens zu verlangen; mit Eintritt des Annahmeverzugs geht 
    die Gefahr der zufälligen Verschlechterung und des zufälligen Untergangs auf 
    den Kunden über.
  5. Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der 
    Ware geht mit Übergabe an den Kunden oder eine empfangsberechtigte Person über. 
    Bei Unternehmern geht beim Versendungskauf zudem die Gefahr des zufälligen 
    Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware mit der Auslieferung 
    der Ware an eine geeignete Transportperson über.
  • 4 Preise; Verpackungs- und Versandkosten; Transportkosten; Abrechnungsdaten
  1. Die angegebenen Preise gelten jeweils inklusive der gesetzlichen 
    Umsatzsteuer und im Falle der Lieferung zuzüglich der angegeben Verpackungs- 
    und Versand- bzw. Transportkosten. Zusätzliche Lieferungen und Leistungen 
    werden gesondert berechnet.
  2. Der Anbieter ist berechtigt, die ihm übermittelten Daten, soweit für das 
    Inkasso erforderlich, an Dritte weiter zu leiten.
  • 5 Zahlung; Verzug
  1. Soweit nicht anders vereinbart, hat der Kunde Vorkasse zu leisten. Die 
    Leistung des Anbieters erfolgt in diesem Fall erst nach dem endgültigen Erhalt 
    des vollständigen Kaufpreises zuzüglich aller etwaig angefallener Steuern und 
    Nebenkosten wie Versand- und Transportkosten.
  2. Soweit zwischen Anbieter und Kunden eine Zahlung auf Rechnung vereinbart 
    wurde, sind die Rechnungen des Anbieters 14Tage nach Rechnungsstellung ohne 
    Abzug zahlbar. Weitere Zahlungsfristen müssen gesondert zwischen Anbieter und Kunden vereinbart werden. Und gelten beidseitiger Zustimmung.
  1. Eine Zahlung gilt erst dann als erfolgt, wenn der Anbieter über den Betrag 
    verfügen kann. Im Falle von Schecks gilt die Zahlung erst als erfolgt, wenn der 
    Scheck eingelöst und der Betrag auf dem Konto des Anbieters endgültig 
    gutgeschrieben wurde.
  2. Gerät der Kunde in Verzug, so gelten bei Verbrauchern die gesetzlichen 
    Vorschriften über den Verzug.
    Bei Unternehmern ist der Anbieter berechtigt, von dem betreffenden Zeitpunkt ab 
    Zinsen in Höhe von 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz als pauschalen 
    Schadensersatz zu verlangen. Sie sind dann niedriger anzusetzen, wenn der Kunde 
    eine geringere Belastung nachweist; der Nachweis eines höheren Schadens durch 
    den Anbieter ist zulässig.
  3. Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die gelieferte Ware im Eigentum des 
    Anbieters. Der Anbieter ist insbesondere berechtigt, wenn er vom Vertrag 
    zurücktritt z.B. wegen des Zahlungsverzugs des Kunden, die weitere Nutzung der 
    Ware zu untersagen. Sollte vor der vollständigen Bezahlung der 
    vertragsgegenständlichen Ware ein Dritter Zugriff auf das Vorbehaltsgut nehmen, 
    ist der Kunde verpflichtet, diesen Dritten über den Vorbehalt des Anbieters zu 
    informieren und den Anbieter sofort schriftlich über den Zugriff des Dritten zu 
    benachrichtigen.
  • 6 Eigentumsvorbehalt
  1. Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die gelieferte Ware im Eigentum des 
    Anbieters. Verarbeitung oder Umbildung der Ware erfolgt stets für den Anbieter, 
    jedoch ohne Verpflichtung des Anbieters. Sollte das Eigentum des Anbieters an 
    der veräußerten Ware durch Verbindung, Einbau oder Vermengung erlöschen, so 
    wird bereits jetzt zwischen dem Kunden und dem Anbieter vereinbart, dass das 
    Miteigentum des Kunden an der nunmehr einheitlichen Sache in Höhe des 
    Rechnungswertes auf den Anbieter übergeht. Der Kunde verwahrt das Miteigentum 
    für den Anbieter unentgeltlich. Ware, an der dem Anbieter Eigentum zusteht, 
    wird nachfolgend als Vorbehaltsware bezeichnet.
  2. Der Kunde ist berechtigt, die Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen 
    Geschäftsverkehr zu verarbeiten und zu veräußern, allerdings nur so lange er 
    nicht im Zahlungsverzug ist. Verpfändungen oder Sicherheitsübereignungen sind 
    unzulässig. Die aus dem Weiterverkauf oder einem sonstigen Rechtsgrund 
    bezüglich der Vorbehaltsware entstehenden Forderungen werden vom Kunden bereits 
    heute sicherungshalber in vollem Umfang an den Anbieter abgetreten. Bei einem 
    Zugriff Dritter auf die Vorbehaltsware wird der Verkäufer unverzüglich auf 
    unser Eigentum hinweisen und den Anbieter unverzüglich vom Zugriff des Dritten 
    benachrichtigen. Hieraus entstehende Kosten oder Schäden am Vorbehaltsgut trägt 
    der Kunde.
  3. Bei einem vertragswidrigen Verhalten des Kunden, insbesondere 
    Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, die Vorbehaltsware zurückzunehmen 
    oder aber ggf. Abtretung der Herausgabeansprüche des Kunden gegen Dritte an 
    sich selbst zu verlangen. In der Pfändung des Vorbehaltsware durch den Anbieter 
    liegt kein Rücktritt vom Vertrag. Sämtliche Kosten der Rücknahme und der 
    Verwertung der Vertragsgegenstände trägt der Kunde.
  • 7 Widerrufsrecht; Verbraucherinformationen; Informationen im elektronischen 
    Geschäftsverkehr

– Beginn Widerrufsbelehrung –

  1. Widerrufsrecht:
    Kunden, die Waren nicht für ihre gewerbliche oder selbständige Tätigkeit 
    beziehen, haben ein Widerrufsrecht, entsprechend dieser Widerrufsbelehrung.

Ausübung und Frist des Widerrufsrechts:
Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von 
Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) oder - wenn Ihnen die Sache vor 
Fristablauf überlassen wird - durch Rücksendung der Sache widerrufen. Die Frist 
beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Eingang der 
Ware beim Empfänger (bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren 
nicht vor Eingang der ersten Teillieferung) und auch nicht vor Erfüllung 
unserer Informationspflichten gemäß § 312c Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 1 
Abs. 1, 2 und 4 BGB-InfoV sowie unserer Pflichten gemäß § 312e Abs. 1 Satz 1 
BGB in Verbindung mit § 3 BGB-InfoV. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die 
rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder der Sache.
Der Widerruf ist zu richten an:

Firma Quartier-Elektrowerkzeuge
Magdeburger Straße 8
39326 Wolmirstedt

Tel. 039201 / 22614
Fax: 039201 / 70 23 28 
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Widerrufsfolgen
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen 
zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. 
Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in 
verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie uns insoweit ggf. 
Wertersatz leisten. Bei der Überlassung von Sachen gilt dies nicht, wenn die 
Verschlechterung der Sache ausschließlich auf deren Prüfung - wie sie Ihnen 
etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre - zurückzuführen ist. Im Übrigen 
können Sie die Pflicht zum Wertersatz für eine durch die bestimmungsgemäße 
Ingebrauchnahme der Sache entstandene Verschlechterung vermeiden, indem Sie die 
Sache nicht wie Ihr Eigentum in Gebrauch nehmen und alles unterlassen, was 
deren Wert beeinträchtigt.
Paketversandfähige Sachen sind auf unsere Gefahr zurückzusenden. Sie haben die 
Kosten der Rücksendung zu tragen, wenn die gelieferte Ware der bestellten 
entspricht und wenn der Preis der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40 
Euro nicht übersteigt oder wenn Sie bei einem höheren Preis der Sache zum 
Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht die Gegenleistung oder eine vertraglich 
vereinbarte Teilzahlung erbracht haben. Anderenfalls ist die Rücksendung für 
Sie kostenfrei. Nicht paketversandfähige Sachen werden bei Ihnen abgeholt. 
Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen 
erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer 
Widerrufserklärung oder der Sache, für uns mit deren Empfang.

Ausnahmen vom Widerrufsrecht:
Das Widerrufsrecht besteht nicht bzw. erlischt,
* bei Lieferung von Audio- oder Videoaufzeichnungen oder von Software, deren 
Datenträger vom Kunden entsiegelt worden ist;
* bei Lieferung von Waren die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine 
Rücksendung geeignet sind oder schnell verderben können oder deren Verfalldatum 
überschritten würde;
* bei Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder 
eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind.

– Ende Widerrufsbelehrung –

  1. Der Kunde hat jederzeit die Möglichkeit, diese AGB in wiedergabefähiger Form 
    im Portal als Datei herunterzuladen und zu speichern.
  2. Dem Kunden stehen auf dem Portal umfangreiche Informationen über die 
    Nutzungsmöglichkeiten und die Nutzungsweise des Portals zur Verfügung. Im 
    Übrigen wird auf die im Portal abrufbaren 
    Verbraucherinformationen/Informationen im elektronischen Geschäftsverkehr 
    hingewiesen.
  • 8 Sachmängelgewährleistung gegenüber Verbrauchern

Soweit der Kunde die Waren vom Anbieter in seiner Eigenschaft als Verbraucher 
erwirbt, gelten bezüglich der Sachmängelgewährleistung die diesbezüglichen 
gesetzlichen Vorschriften.

  • 9 Sachmängelgewährleistung gegenüber Unternehmern
  1. Waren werden frei von Fabrikations- und Materialmängeln geliefert.
  2. Werden Betriebs- oder Wartungsanweisungen des Anbieters nicht befolgt, 
    Änderungen an den Waren vorgenommen, Teile ausgewechselt oder 
    Verbrauchsmaterialien verwendet, die nicht den Originalspezifikationen 
    entsprechen, so entfallen Ansprüche wegen Mängel der Waren, wenn der Kunde eine 
    entsprechende substantiierte Behauptung, dass erst einer dieser Umstände den 
    Mangel herbeigeführt hat, nicht widerlegt.
  3. Der Kunde muss der Kundendienstleitung des Anbieters Mängel unverzüglich, 
    spätestens jedoch innerhalb einer Woche nach Eingang des Liefergegenstandes 
    schriftlich mitteilen. Mängel, die auch bei sorgfältiger Prüfung innerhalb 
    dieser Frist nicht entdeckt werden können, sind dem Anbieter unverzüglich nach 
    Entdeckung schriftlich mitzuteilen.
  4. Im Falle einer Mitteilung des Kunden, dass die Waren einen Mangel aufweisen, 
    verlangt der Anbieter nach seiner Wahl und auf seine Kosten, dass:
    a) das mangelhafte Teil bzw. Gerät zur Reparatur und anschließender 
    Rücksendung an den Anbieter geschickt wird;
    b) der Kunde das mangelhafte Teil bzw. Gerät bereithält und ein Service- 
    Techniker des Anbieters zum Kunden geschickt wird, um die Reparatur 
    vorzunehmen.
    Falls der Kunde verlangt, dass Nachbesserungsarbeiten an einem von ihm 
    bestimmten Ort vorgenommen werden, kann der Anbieter diesem Verlangen 
    entsprechen, wobei ausgetauschte Teile nicht berechnet werden, während 
    Arbeitszeit und Reisekosten zu den Standardsätzen des Anbieters zu bezahlen 
    sind.
  5. Schlägt die Nachbesserung nach angemessener Frist fehl, kann der Kunde nach 
    seiner Wahl Herabsetzung der Vergütung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.
  6. Eine Haftung für normale Abnutzung ist ausgeschlossen.
  7. Soweit nicht anders vereinbart, stehen Ansprüche wegen Mängel gegen den 
    Anbieter nur dem unmittelbaren Kunden zu und sind nicht abtretbar.
  • 10 Rechtsmängelgewährleistung gegenüber Verbrauchern

Soweit der Kunde die Waren vom Anbieter in seiner Eigenschaft als Verbraucher 
erwirbt, gelten bezüglich der Rechtsmängelgewährleistung die diesbezüglichen 
gesetzlichen Vorschriften.

  • 11 Rechtsmängelgewährleistung gegenüber Unternehmern
  1. Für gelieferte neue Ware gilt: Der Anbieter wird den Kunden und dessen 
    Abnehmer wegen Ansprüchen aus Verletzungen von Urheberrechten, Marken oder 
    Patenten freistellen, es sei denn, der Entwurf eines Liefergegenstandes stammt 
    vom Kunde. Die Freistellungsverpflichtung des Anbieters ist betragsmäßig auf 
    den vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschadens 
    begrenzt.
    Zusätzliche Voraussetzung für die Freistellung ist, dass dem Anbieter die 
    Führung von Rechtsstreiten überlassen wird und dass die behauptete 
    Rechtsverletzung ausschließlich der Bauweise der Liefergegenstände des 
    Anbieters ohne Verbindung oder Gebrauch mit anderen Waren zuzurechnen ist.
  2. Der Anbieter hat wahlweise das Recht, sich von den in Abs. 2 übernommenen 
    Verpflichtungen dadurch zu befreien, dass er entweder
    a) die erforderlichen Lizenzen bezüglich der angeblich verletzten Patente 
    beschafft
    oder
    b) dem Kunden einen geänderten Liefergegenstand bzw. Teile davon zur 
    Verfügung stellt, die im Falle des Austausches gegen den verletzenden 
    Liefergegenstand bzw. dessen Teil den Verletzungsvorwurf bezüglich des 
    Liefergegenstandes beseitigen.
  • 12 Verjährung der Gewährleistungsansprüche gegenüber Unternehmern

Ansprüche aus Gewährleistung verjähren bei Sachmängeln in einem Jahr, bei 
Verletzung von Schutzrechten in zwei Jahren ab Gesamtlieferung der Waren. Bei 
Abnahme von Teilleistungen beginnt die Gewährleistungsfrist mit der Abnahme der 
letzten Teilleistung. Soweit die Teilleistung vom Kunden genutzt wird, beginnt 
die Gewährleistungsfrist für diese Teilleistung mit dem ersten Tag der nach der 
Teillieferung erfolgten Nutzung.

  • 13 Haftung; Haftungsbegrenzung und Haftungsausschluss des Anbieters
  1. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aufgrund der Verletzung des 
    Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder 
    fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter 
    oder seinen Erfüllungsgehilfen beruhen sowie für sonstige Schäden, die auf 
    einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung sowie Arglist von 
    ihm, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
  2. Für Schäden, die durch leichte Fahrlässigkeit verursacht werden, haftet der 
    Verkäufer, soweit die Fahrlässigkeit die Verletzung solcher Vertragspflichten 
    betrifft, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszwecks von besonderer 
    Bedeutung ist (wesentliche Vertragspflichten); dabei beschränkt sich die 
    Haftung jedoch auf den vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren 
    Durchschnittsschaden.
    Gegenüber Unternehmern ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässige 
    Verletzungen unwesentlicher Vertragspflichten ausgeschlossen.
    Für leicht fahrlässige Verletzungen unwesentlicher Vertragspflichten gegenüber 
    Verbrauchern haftet der Anbieter nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen, 
    unmittelbaren Durchschnittsschaden.
  3. Die Haftungsbeschränkungen und -ausschlüsse in § 13 Abs. 1 und 2 gelten 
    nicht für Ansprüche, die wegen arglistigen Verhaltens des Anbieters entstanden 
    sind, sowie bei einer Haftung für garantierte Beschaffenheitsmerkmale, für 
    Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz sowie Schäden aus der Verletzung des 
    Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
  • 14 Datenschutz
  1. Der Anbieter hat umfassende technische wie auch organisatorische 
    Vorkehrungen getroffen, um die vertrauliche und ausschließlich zweckbestimmte 
    Behandlung von Daten sicherzustellen. Der Missbrauch durch rechtswidrige 
    Handlungen Dritter kann jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
  2. Der Anbieter verpflichtet sich, die bei der Bestellung gespeicherten Daten 
    lediglich zu vertraglichen Zwecken zu nutzen und ansonsten nicht an 
    außenstehende Dritte weiterzugeben, sofern hierzu keine behördlich angeordnete 
    Verpflichtung besteht oder der Kunde nicht ausdrücklich sein Einverständnis 
    erklärt hat.
  3. Der Anbieter verpflichtet sich, alle Mitarbeiter, die mit der 
    Vertragserfüllung betraut sind, auf die strenge Einhaltung der 
    datenschutzrechtlichen Vorschriften zu verpflichten.
  • 15 Urheber- und Schutzrechte
  1. Sämtliche Grafiken und Texte im Portal unterliegen dem Urheberrecht / 
    Copyright und dürfen nicht, auch nicht teil- oder auszugsweise, veröffentlicht, 
    anderen zugänglich gemacht oder in sonstiger Weise genutzt oder veröffentlicht 
    werden.
  2. Der Kunde verpflichtet sich, die auf dem Portal enthaltenen 
    Urheberrechtsvermerke oder andere Hinweise auf derartige Rechte weder zu 
    entfernen noch unkenntlich zu machen.
  • 16 Rechtswahl; Gerichtsstand; Vorrang der deutschsprachigen Version; 
    Teilnichtigkeit

  1. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter 
    Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den 
    internationalen Warenkauf (CISG). Der ausschließliche Gerichtsstand ist 
    Frankfurt am Main in der Bundesrepublik Deutschland, soweit der Kunde Kaufmann 
    ist. Der Anbieter ist daneben berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des 
    Kunden zu klagen.
  2. Der deutsche Vertragstext dieser AGB und ihrer Bestandteile besitzt im 
    Zweifelsfall Vorrang gegenüber Übersetzungen in anderen Sprachen.
  3. Die Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieses Vertrages berührt 
    nicht die Wirksamkeit dieses Vertrages im Übrigen.
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